2020-07-10

Alle wollen die Welt verändern…

und sind doch so wenig bereit dafür was zu tun,
bzw. so Manches nicht mehr zu tun.

Ich lese grad in einem alten Heft aus dem Jahr 2008.
Auch da hatten wir schon die gleichen Umweltthemen.
Ist tatsächlich so wenig passiert oder ist gar alles noch viel schlimmer geworden?

Momentan scheint es ja sehr wichtig zu sein, auf jeden Fall in den Urlaub zu kommen.
Dieses Anspruchsdenken finde ich teilweise schon sehr befremdlich.
Noch vor wenigen Wochen war Innehalten angesagt,
und so Mancher wollte da viel in “Die Zeit danach retten”.  Mir war das schon klar, dass wirkliche Veränderung viel länger braucht um sich in den Köpfen der Menschen einzunisten, 
aber ein bisschen was wäre ja schon schön.
Ist es schlimm, wenn ich mich für einen Schwimmbadbesuch online anmelden muss? 
Und dafür vielleicht mit einen kleineren Menschenansturm konfrontiert werde?
Alle wollen spontan sein und alles immer und zu jeder Zeit machen können. Schwierig…

Mein “Lieblingsthema” ist ja das Fleischessen.
Eigentlich isst ja eh fast jeder kaum Fleisch und wenn dann nur Bio. 
Wenn ich dann die Bilder aus den “Fleischproduktionsfabriken” sehe, 
wundere ich mich gewaltig. 
Da hab ich letztens einen Leserbrief gesehen,
da hieß es - “Es ist kein Wunder, dass es so viele Vegetarier gibt”.
Ich finde, es ist ein Wunder, 
dass es so wenige Vegetarier gibt.

Wir müssen authentisch leben,
und vorleben und so viele Mitmenschen erreichen wie möglich. Gar nicht so einfach, weil “Spielverderber” sein, hatte  ja schon immer einen negativen touch. Aber wie soll es sonst gehen?

Admin - 07:06:31 | Kommentar hinzufügen